Sportstadtrat fordert Unterstützung für Spandauer Stadtbad-Süd

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Sport der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung wurde über den Sachstand der vorgesehenen Sanierung der Schwimmhalle im Stadtbad-Süd in der Gatower Straße und die Beschlussfassung einer gemeinsamen Resolution diskutiert.
Gerhard Hanke, Stadtrat für Jugend, Bildung, Kultur und SportGerhard Hanke, Stadtrat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport
Spandaus Sportstadtrat Gerhard Hanke brachte darin klar zum Ausdruck, dass der Bezirk endlich Klarheit über den tatsächlichen Ablauf und die zeitlichen Perspektiven dieser Sanierungsmaßnahme benötigt. Der Bezirk werde seit Jahren hingehalten und vertröstet, so dass die Nutzung der Schwimmhalle bereits seit längerer Zeit für die Öffentlichkeit nicht mehr möglich ist. Infolge der Mittelknappheit und des großen Sanierungsrückstaus in den Berliner Bädern wurden Mittel, die eigentlich für die Sanierung der Wasseraufbereitung, der Badewassertechnik, der Modernisierung von Fassaden und Dach sowie der Trennung der Wasserkreisläufe von Hallen- und Sommerbad im Stadtbad Spandau-Süd dringend benötigt werden, in der Vergangenheit stets für Maßnahmen in anderen Bädern eingesetzt.

Die jetzige Planung der Berliner Bäder-Betriebe sieht den Abschluss der umfangreichen Maßnahmen in der Schwimmhalle im Stadtbad-Süd bis Ende 2013 vor.

Sportstadtrat Gerhard Hanke führt hierzu aus:
„Bei allem Verständnis für die finanzielle Notlage der Stadt und der Berliner Bäder-Betriebe ist es nicht weiter hinnehmbar, dass eine Großstadt wie Spandau mit über 220.000 Einwohnern seit Jahren insbesondere in den Wintermonaten kein ausreichendes Angebot zum Schwimmen bereitstellen kann. Ich fordere insbesondere alle Spandauer Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus auf, im Rahmen der beginnenden Haushaltsberatungen darauf zu achten, dass die für die Sanierung notwendigen Gelder dieses Mal auch tatsächlich für diese Maßnahmen etatisiert und bereitgestellt werden, damit der voraussichtliche Fertigstellungstermin Ende nächsten Jahres auch wirklich eingehalten werden kann.“
Herr Frau
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